Newsletter 1/2007
Juli 2007
Liebe Butendieker,
mit dem aktuellen Newsletter informieren wir Sie über das Abstimmungsergebnis zu unserer strategischen Partnerschaft mit der irischen Firma Airtricity sowie der vorgesehenen weiteren Entwicklung unseres zukünftig gemeinsamen Projektes Butendiek.
- Abstimmungsergebnis
Die Abstimmung zu der von uns vorgeschlagenen strategischen Partnerschaft mit dem irischen grünen Stromerzeuger Airtricity hat ein eindeutiges Ergebnis erzielt:
Stimmberechtigt waren 20.777 Stimmen
Für den Beschlussvorschlag haben 20.281 Anteile entsprechend 97,61 % gestimmt.
Gegen den Beschlussvorschlag haben 358 Anteile entsprechend 1,72 % gestimmt.
128 Anteile entsprechend 0,62 % haben sich enthalten
Die Stimmabgabe für 10 Anteile entsprechend 0,05 % war ungültig.
Der Beschlussvorschlag ist damit mit der erforderlichen Mehrheit angenommen worden.
- Wie geht es weiter mit dem Projekt?
Zunächst gehen alle Rechte und Pflichten von Butendiek in die neue Joint Venture Gesellschaft Butendiek Offshore Windpark GmbH & Co. KG ein. Für diese Gesellschaft arbeiten dann sowohl Mitarbeiter von Airtricity als auch die 9 Butendiek Initiatoren, wobei Airtricity die Führungsrolle übernimmt. Die genaue Arbeitsaufteilung wird z. Zt. erstellt.
Gemeinsames Ziel ist die möglichst schnelle Umsetzung des Projektes bei auskömmlicher Rendite und bei vertretbarem unternehmerischen Risiko.
Es gibt drei Hauptarbeitsbereiche:
a) WEA und zugehörige Infrastruktur bestellen
Die Gespräche mit den Lieferanten laufen schon, der Flaschenhals sind die Turbinen. Die Nachfrage ist groß, das Angebot nicht beliebig ausbaubar, insofern geht es erst einmal um Lieferkapazitäten und –zeiten.
b) Den Netzanschluss durch e.on sichern
E.on Netz muss den Netzanschluss rechtzeitig, das heißt bis Inbetriebnahme der WEAs, fertig stellen. Da aber auch hier die Kapazitäten (Kabellieferung, Verlegeschiffe) begrenzt sind, stehen die Projekte untereinander in Konkurrenz. Wir müssen den Nachweis führen, dass wir mit zu den ersten Projekten gehören, die gebaut werden.
c) Die wirtschaftlichen Randbedingungen verbessern
Inzwischen ist allen Beteiligten klar geworden, dass die Vergütung von 9,1 Cent/KWh nicht ausreicht. Hier ist auf allen Ebenen mit allen Akteuren Lobbyarbeit zu leisten.
Seit einigen Tagen liegt der Erfahrungsbericht des Bundesumweltministeriums zum Erneuerbaren-Energien-Gesetz vor. Danach schlägt der Bundesumweltminister Siegmar Gabriel eine Erhöhung der Vergütung für Offshore-Strom von aktuell 9,1 cent/kWh auf 11 – 14 cent/kWh vor.
Das EEG soll im nächsten Jahr verabschiedet werden und mit Wirkung vom 1. Januar 2009 in Kraft treten.
Eine Aussage darüber, welche der aufgezeigten Hürden die höchste ist und wie lange es dauern wird, alle zu nehmen, ist derzeit unmöglich.
Das Angebot zur Kapitalerhöhung und damit zum Bau von Butendiek (Option I) wird erst kommen, wenn die drei oben genannten Arbeitsbereiche abgearbeitet sind und auf dieser Basis die Finanzierung gesichert ist.
Dies kann nach heutigen Erkenntnissen nicht vor Ende 2008/Anfang 2009 der Fall sein.
Sofern Sie die Messe husum wind (18. – 22. September 2007) besuchen, freuen wir uns über Ihren Besuch auf unserem Gemeinschaftsstand Butendiek-Airtricity in der Halle 1, Stand 1 B 14.
Mit freundlichen Grüßen aus Husum
Ihre 9 Gründungsgesellschafter von Butendiek